Das Wetter spielt einfach nicht mehr mit. Nach 2016 fiel auch in diesem Jahr der Emmausgang buchstäblich ins Wasser.
Unbeständiges Wetter machte der traditionellen Wanderung, zu der die Kolpingfamilien Erfenbach und Otterbach seit vielen Jahren einladen, einen Strich durch die Rechnung.
Mit dem Emmausgang erinnern die beiden Kolpingfamilien an das Ereignis nach der Auferstehung Jesu.
Dieser zeigte sich zwei Jüngern, die auf dem Weg von Jerusalem nach Emmaus waren.
Wetterungsbedingt feierten Kolping- und Gemeindemitglieder die Eucharistie nicht auf dem herrlichen Freizeitgelände der Hobby-Singers in der Fuchsdelle, sondern im katholischen Gotteshaus in Erfenbach.
In seiner Predigt ging Pfarrer i. R. Präses Ewald Sonntag auf das biblische Emmausgeschehen ein.
Das Evangelium erzähle keine Wundergeschichte, sondern sei die Botschaft einer Hoffnung.
Gott ist gegenwärtig, auch wenn er nicht direkt zu sehen ist.
Die musikalische Gestaltung des feierlichen Gottesdienstes oblag dem Kolping-Blasorchester Erfenbach unter der Leitung von Markus Rebehn.
Auch die sich anschließende Ostereiersuche der Kinder war nicht gerade eine trockene Angelegenheit.
Es bleibt aber die Hoffnung, dass dem nächsten Emmausgang ein besseres Wetter beschieden sein wird.